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Das Ende des historischen Romans im Zeitalter seiner Verklärung

Werner Jansen und seine "Heldenzeit</I>-Trilogie

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Hyuk-Sook Kim

Werner Jansen (1890-1943) ist heute nahezu unbekannt, doch er war seit 1916 einer der erfolgreichsten Schriftsteller. Er schrieb 11 Romane und gab 22 Bücher heraus. Seine Romane erreichten eine Gesamtauflagenhöhe von über 700.000 und avancierten zur Pflichtlektüre in den Schulen. Jansens Einfluss gründete sich jedoch nicht nur auf sein literarisches Werk, sondern er hatte ab 1933 als Medizinprofessor, Vizepräsident bei der DFG und Waffen-SS-Offizier eine wichtige Position in der Kultur- und Forschungspolitik des Nationalsozialismus inne. Erstmals wird in diesem Band das Leben und die Karriere Jansens dargestellt. Insbesondere durch eine Untersuchung von Jansens Heldenzeit-Trilogie zeigt die Autorin, wie eng literarisches und politisches Engagement in der Nazizeit verflochten waren, und diskutiert die Rolle des Schriftstellers als geistigen Wegbereiter und Repräsentanten der völkisch-nationalsozialistischen Ideologie.
Aus dem Inhalt: Werner Jansen – Raabe-Gesellschaft – Waffen-SS – Nibelungenlied – Kudrun – Dietrich von Bern – Mittelalterrezeption – Das Buch Treue – Gudrun – Das Buch Leidenschaft – Völkisch – Nationalsozialismus – Weltkriege – Germanenideologie – Nordisch – Welsche – Skandinavien – Ideologiekritik – Heimatkunstliteratur – Blut-und-Boden – Führerbild – Feindbild – Frauenbild.