Show Less
Restricted access

Lesevermögen – Lesen in allen Lebenslagen

Unter Mitarbeit von Wiebke Dannecker

Series:

Sigrid Thielking and Ulrike Buchmann

Dieser Band ermöglicht neuartige Sichtweisen auf Stationen und Bedingungen des Erwerbsprozesses von Lesevermögen in allen Lebenslagen. Die Gesamtheit der Beiträge vereinigt unterschiedliche fachdidaktische Aspekte und Fragestellungen, die noch nicht in dieser Form oder nur am Rande der öffentlichen Diskussion Beachtung gefunden haben. Auf der Basis einer differenzierten Betrachtung der institutionellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der didaktischen Grundprobleme von Leseförderung und lebenslanger literarischer Sozialisation werden praxisbezogene Erkenntnisse gewonnen, die bisher zu wenig beachtete Potenziale erschließen helfen. Die Beiträge zeigen, wie, auf vorhandenen Ressourcen aufbauend, die Schätze literarischer Texte und besonders lesefördernder Genres gehoben werden und die Möglichkeiten, die sowohl auf Seiten der Schülerinnen und Schüler als auch auf Seiten der Lehrkräfte vorhanden sind, ausgeschöpft und weiterentwickelt werden können.
Aus dem Inhalt: Karlheinz Fingerhut: Lesemotivation und Lesekompetenz unter den Bedingungen der Qualitätssicherung - ein literaturdidaktisches Double-bind – Peggy Fiebich: Der Ernst im Spiel - Zum Umgang des Lesers mit Fiktionalität – Anne Ingrid Kollenrott/Joachim Tiedemann/Elfriede Billmann-Mahecha: Die Hannoversche Grundschulstudie zur Lesekompetenz – Christine Garbe: «Echte Kerle lesen doch?!» Konzepte einer geschlechterdifferenzierenden Leseförderung aus den angelsächsischen Ländern – Christian Weißenburger: Leseförderung bei Jungen in mediendidaktischer Reflexion – Maik Philipp: Lesen unter Gleichen. Geschlechtsspezifische Einflüsse der peer group auf Lesesozialisation und -motivation von Heranwachsenden – Kerstin Metz: Vom (Er-)Lesen zum Leseerlebnis. Leseförderung in vier fünften Hauptschulklassen: Ein Erfahrungsbericht – Ulrike Buchmann: Vom «Totengräber der Leselust» zur «Lichtgestalt der literarischen Sozialisation». Warum Leseförderung in der Sekundarstufe I schwierig ist und wie sie dennoch gelingen kann – Heidi Rösch: «deutsche sprache gute sprache» - Migrationsliteratur und ihre Didaktik – Wiebke Dannecker: «Wir sterben für gute Krimis!» Zur Frage nach der Beliebtheit von Kriminalliteratur und ihrer Bedeutung für den Deutschunterricht – Sigrid Thielking: Fünfzig plus? Lesen im Alter als Vermögen zwischen Seneszenz und life science.