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Kapitalmarktaufsicht in Europa und den USA

Ein institutioneller Vergleich

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Patrick Halfpap

Kapitalmärkte erfüllen im Idealfall wichtige volkswirtschaftliche Funktionen. Ein mögliches Marktversagen hat daher gravierende Auswirkungen auf die Volkswirtschaft eines Landes, weshalb ein regulatorischer Rahmen zur Sicherung der Funktionseffizienz eines Kapitalmarktes erforderlich erscheint. Die nationale Kapitalmarktregulierung konkretisiert sich insbesondere in der jeweiligen Kapitalmarktaufsicht. Durch die Globalisierung und den technischen Fortschritt stehen die verschiedenen nationalen Kapitalmärkte jedoch zunehmend in Konkurrenz zueinander. In Anbetracht der Bedeutung eines nationalen Kapitalmarktes stellt die Qualität und Effektivität des Aufsichtsregimes gleichsam einen wichtigen Wettbewerbsparameter unter den konkurrierenden Kapitalmärkten dar. Diese Arbeit unternimmt es, die wesentlichen Strukturmerkmale einer optimalen Kapitalmarktaufsicht aus einer rechtsvergleichenden Betrachtung des deutschen, britischen und US-amerikanischen Kapitalmarktes und der jeweiligen Aufsichtsinstitution zu ermitteln. Auf dieser Basis werden Vor- und Nachteile der existierenden Lösungen diskutiert und Reformvorschläge in Bezug auf die deutsche Aufsicht formuliert.
Aus dem Inhalt: Rechtsvergleichende Betrachtung der Kapitalmarktaufsichtsbehörden Deutschlands, Großbritanniens und der USA – Funktionen und Regulierung von Kapitalmärkten – Darstellung der Kapitalmarktaufsicht durch die BaFin, die FSA und die SEC – Gemeinsame Strukturmerkmale einer Kapitalmarktaufsicht – Reformbedarf des deutschen Kapitalmarktaufsichtsregimes – Rechtliche und politische Umsetzbarkeit der Reformvorschläge.