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Die Haftung des GmbH-Geschäftsführers im deutschen und spanischen Recht

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Christian Ochs

Dieser Vergleich im Bereich der Haftung der Geschäftsführer soll die Verwirklichung des Gläubigerschutzes im spanischen Recht beleuchten und Aufschluss darüber geben, ob der Ausgleich zwischen Gläubigerinteressen und der gesetzlichen Haftungsbeschränkung in der Sociedad Limitada (S.L.) hinter den Anforderungen der GmbH zurückbleibt. Da die Einstandspflicht nicht losgelöst von der Stellung des jeweiligen Geschäftsführers im Unternehmen betrachtet werden kann, wird diese vor der Untersuchung der eigentlichen Haftungsregelungen herausgearbeitet. Maßgebliche Bedeutung kommt im Rahmen einer Analyse der derzeitigen legislativen Zustände der Klärung der Frage zu, mit welcher haftungsrechtlichen Verantwortung die Leitungsmacht des jeweiligen Geschäftsführers einer GmbH bzw. einer S.L. verbunden ist. Die Bearbeitung untergliedert sich in eine Untersuchung der Haftungstatbestände im Verhältnis zu der jeweiligen Gesellschaft und den Ansprüchen von Gesellschaftern und gesellschaftsfremden Dritten. Aus einer Gesamtschau unter Berücksichtigung der Außenhaftungstatbestände ergibt sich für den administrador einer S.L. ein insgesamt strikteres Haftungsregime als für den GmbH-Geschäftsführer.
Aus dem Inhalt: Die Stellung des Geschäftsführers in der GmbH und in der Sociedad Limitada – Der Geschäftsführer und der administrador als Organ der Gesellschaft – Der Geschäftsführer als Angestellter der GmbH – Die Haftung des Geschäftsführers und des administrador gegenüber der Gesellschaft (Innenhaftung) – Die Haftung des GmbH-Geschäftsführers und des administrador gegenüber Gesellschaftern und Dritten (Außenhaftung).