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Die Verwendung von Ratings zur Regulierung des Kapitalmarkts

Eine vergleichende Untersuchung nach US-amerikanischem und deutschem Recht

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Malte Richter

Das US-amerikanische Kapitalmarktrecht nimmt in zahllosen Vorschriften auf Ratings von besonders anerkannten Ratingagenturen Bezug und knüpft hieran bestimmte Rechtsfolgen. In Deutschland findet diese Form der Kapitalmarktregulierung lediglich im Rahmen der Umsetzung von Basel II Anwendung. Diese Arbeit untersucht die grundsätzliche Zweckmäßigkeit einer solchen regulatorischen Indienstnahme von Ratings. Anhand ausgewählter Beispiele wird der US-amerikanische Ansatz kritisch hinterfragt und seine mögliche Übernahme in das deutsche Recht diskutiert. Schließlich behandelt die Arbeit auch die mit dieser Thematik untrennbar verbundene Frage einer Regulierung der Ratingagenturen, vergleicht die bestehenden gesetzlichen Regelungen in den USA und in Deutschland und regt mögliche Verbesserungen an.

«Richter legt nicht nur ein sorgfältig recherchiertes Buch auf Basis einer umfassenden Literaturarbeit vor, sondern befasst sich auch wegweisend mit den jüngsten Regulierungen, die vom Credit Rating Agency Reform Act of 2006 (CRARA) und der IOSCO ausgingen. Kein anderes Buch gibt zurzeit einen derart fundierten, aktuellen Überblick über die aktuelle Rechtslage international wie auch in Deutschland.» (Malte Richter, Kredit und Rating Praxis - Zeitschrift der Finanzspezialisten)
«Hervorzuheben sind die vielfältigen kritischen Thesen, die der Autor aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Auch wenn vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzkrise die eine oder andere These neu zu hinterfragen ist, so ist das gut lesbare, informative und aktuelle Buch jedem Leser zu empfehlen, der sich mit diesem Thema beschäftigt. (Christoph Tigges, Risiko Manager)
«Das umfangreiche Literaturverzeichnis eignet sich hervorragend als Basis für weitergehende Detailanalysen. Insgesamt ist das Werk ein ausserordentlich gelungener Beitrag zur rechtswissenschaftlichen und gleichzeitig praxisorientierten Annäherung an Kernfragen des Ratingwesens. (Gudula Deipenbrock, WM-Wertpapier-Mitteilungen)