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Vilem Mathesius als Bohemist

Über seinen Beitrag zur Durchbildung der modernen tschechischen Sprache

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Natasa Sisic

Die Arbeiten der führenden Mitglieder des Prager Zirkels, unter denen V. Mathesius an der Spitze stand, zeichnen sich im Rahmen der funktional-strukturalistischen Lehre je nach dem Verfasser durch eine andere individuelle Prägung aus. Den persönlichen Charakter des Werkes von V. Mathesius im sprachwissenschaftlichen Bereich aufzudecken, stellte sich diese Arbeit zur Aufgabe. Die praktische Tragweite seines wissenschaftlichen Konzepts ist im Sinne von Mathesius an konkretem Sprachmaterial geprüft, welches, da es im diachronischen Querschnitt (Ende des 19. Jahrhunderts - Mitte des 20. Jahrhunderts) exemplarisch dargeboten, gleichzeitig auch einen Einblick in die Geschichte der tschechischen Sprache, insbesondere im Bezug auf das Lateinische, bietet.
Aus dem Inhalt: Die Entwicklung von Mathesius' sprachwissenschaft- lichen konfrontativen Arbeiten aus dem Bereich der Syntax bis zur Studie «Rec a sloh» - Das Lateinische als Vorbild für die tschechische Sprache - Sprachtendenzen in den tschechischen Texten- dargestellt an Beispielen aus der Literaturgeschichte, Geschichtsschreibung und Kunstgeschichte.