Show Less
Restricted access

Die Bilder der Orthodoxen im Kampf gegen den Arianismus

Eine Apologie der orthodoxen Christologie und Trinitätslehre gegenüber der arianischen Häresie, dargestellt an den ravennatischen Mosaiken und Bildern des 6. Jahrhunderts. Zugleich ein Beitrag zum Verständnis des germanischen Homöertums

Series:

Reiner Sörries

Ravenna mit seiner Vielzahl erhaltener Mosaikbilder und seinem Reichtum an kirchlichen Bauten ist ein hervorragendes Beispiel für die bestimmende Rolle dogmatischer Interessen und kirchenpolitischer Zielsetzungen innerhalb der christlichen Kunst. Weder die Liturgie noch irgendwelche Perikopenordnungen oder gar ein rein formaler Gestaltungswille sind für eine einheitliche Deutung der ravennatischen Mosaiken des 6. Jahrhunderts zureichend. Vielmehr ist eine Gesamtinterpretation von Bild und Architektur nur zu leisten, wenn die dogmatische und politische Aggression des byzantinischen Kaisers gegen die arianischen Ostgoten als Deutehorizont herangezogen wird.
Aus dem Inhalt: Geschichte Ravennas im 6. Jahrhundert - Byzantinische Orthodoxie und ostgotischer Arianismus - Kunst der Ostgoten - Die antiarianischen Denkmäler in Ravenna - Tilgung ostgotischen Erbes - Neue Motive in der christlichen Kunst.