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Kündigungsschutz in Deutschland und Spanien

Eine rechtsvergleichende Untersuchung mit besonderer Beachtung der Beendigung des Arbeitsverhältnisses gegen Abfindung

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Ingebjörg Darsow-Faller

Der Kündigungsschutz orientiert sich in Deutschland am Bestandsschutzprinzip. Der Arbeitnehmer hat grundsätzlich einen Anspruch auf die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses, wenn die Kündigung sich als nicht gerechtfertigt erweist. Dies ist nicht selbstverständlich, wie die vielgestaltigen in Europa vorzufindenden Kündigungsschutzmodelle zeigen. Das in diesem Buch in den Blick genommene spanische Kündigungsschutzrecht baut auf der gesetzlichen Pflicht zur Zahlung von Abfindungen auf. Die spanischen Abfindungsregelungen werden in ihrem normativen Gesamtzusammenhang dargestellt und der deutschen Bestandsschutzlösung gegenübergestellt. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Funktionsweise der unterschiedlichen Kündigungsschutzkonzepte. Die Verfasserin nimmt eine kritische Würdigung des spanischen Modells vor und stellt ihren Vergleich in einen Kontext zur hierzulande geführten Debatte über die Hinwendung zu einem stärker auf Abfindungszahlungen aufbauenden Kündigungsschutz.
Aus dem Inhalt: Rechtsvergleich des deutschen und spanischen Kündigungsschutzrechts – Funktionale Betrachtungsweise – Gegenüberstellung: Bestandsschutzlösung und Abfindungsmodell – Darstellung im Kontext des arbeitsrechtlichen Umfeldes – Dreigliedriger Aufbau: Darstellung des deutschen Rechts, Darstellung des spanischen Rechts, umfassend angelegter Rechtsvergleich der beiden Systeme – Herstellung des Bezugs zur Reformdebatte um die Abkehr vom Bestandsschutzprinzip.