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Curzio Malaparte (1898-1957)

Autobiographisches Erzählen zwischen Realität und Fiktion

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Sabine Witt

Curzio Malaparte (1898-1957), der unter seinen Zeitgenossen überaus bekannte Exzentriker aus Prato in der Toskana, der Schriftsteller, Journalist, skandalumwitterte Individualist und Opportunist, ist der Nachwelt in ambivalenter Erinnerung geblieben. Und das nicht nur durch sein literarisches Werk, sondern auch durch seine schillernde Persönlichkeit, seine manière de vivre und seinen politischen Wankelmut. Hierzulande lange in Vergessenheit geraten, erlebt er nun seit einigen Jahren ein ungeahntes Comeback in Deutschland: Viele seiner Bücher werden in deutscher Übersetzung neu aufgelegt, und es erscheinen zahlreiche Studien zu seinem Leben und Werk. Die Verfasserin gibt einen Überblick über Malapartes Vita und analysiert sein gesamtes Erzählwerk. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die unnachahmliche Erzählweise des Autors, deren Besonderheiten in der Gestaltung des omnipräsenten Ich-Erzählers und, eng damit verbunden, der historischen Wirklichkeit zu finden sind.
Aus dem Inhalt: Bio-bibliographischer Überblick – Die aktuelle Malaparte-Forschung in Deutschland und Italien – Narratologische Analyse von Malapartes Romanen und einigen Erzählungen – Umfangreiche Angaben zu Primär- und Sekundärliteratur – Fotomaterialien.