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Eine empirische Evaluation von Zinsprognosen sowie experimentelle Evidenz des Reputational Herding

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Nils Bedke

Eine empirische Evaluation von 136 Prognosezeitreihen von 34 amerikanischen Banken, Versicherungen und Instituten mit mehr als 13500 Prognosedaten kommt unter Anwendung von insgesamt sieben einschlägigen Verfahren der Prognosebeurteilung zu einem ernüchternden Ergebnis: Die untersuchten Zinsprognosen haben keine hohe Prognosegüte und sind größtenteils nicht rational. Dies liegt vor allem daran, dass Analysten keine eigenen Prognosen abgeben, sondern aus Sorge um ihre Reputation vielmehr das schützende Umfeld der Herde aufsuchen. Es wird die Anreizsituation von Finanzmarktanalysten modelliert und anschließend durch experimentelle Evidenz ein Reputational Herding bestätigt.
Aus dem Inhalt: Prognosegüte – Rationalität von Zinsprognosen – Empirische Evaluation von Zinsprognosen – Rationales Herdenverhalten von Finanzmarktanalysten – Reputational Herding – Experimentelle Evidenz des Reputational Herding – Lösungsansätze auf institutioneller Ebene.