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Die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht in Deutschland und Frankreich

Unter besonderer Beachtung der sich aus dem grenzüberschreitenden Rechtsverkehr ergebenden Kollisionsfälle

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Maximiliane-Stephanie Wild

Aufgrund der zunehmenden Globalisierung der Wirtschaftsbeziehungen ist es zu einer weltweiten Vernetzung der anwaltlichen Tätigkeit gekommen. Im Rahmen der grenzüberschreitenden anwaltlichen Tätigkeit stellt sich die Frage, welchem Berufsrecht die Anwälte verpflichtet sind. Vor diesem Hintergrund geht diese Arbeit der Frage nach, wie die Verschwiegenheitspflicht, ein zentraler Aspekt des anwaltlichen Berufsrechts, in Deutschland und Frankreich ausgestaltet ist, und welche Konsequenzen sich daraus für die grenzüberschreitende Tätigkeit eines deutschen Anwalts in Frankreich ergeben. Insbesondere auf die Besonderheit der confidentialité des correspondances wird unter berufsrechtlichen, prozessrechtlichen und strafrechtlichen Gesichtspunkten eingegangen.
Aus dem Inhalt: Die rechtlichen Grundlagen der anwaltlichen Verschwiegenheitspflicht und des secret professionnel – Die gesetzliche Ausgestaltung der anwaltlichen Verschwiegenheitspflicht und des secret professionnel – Einwilligung in die Offenbarung und Entbindung von der Verschwiegenheitspflicht/vom secret professionnel – Offenbarung ohne Einwilligung bzw. Entbindung – Konfliktfälle bei grenzüberschreitender Tätigkeit auf berufsrechtlicher, prozessrechtlicher und strafrechtlicher Sicht.