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Primat des Subjekts

Grundlagen einer erziehungswissenschaftlich konsistenten Lehrerausbildung auf der Basis des Forschungsprogramms Subjektive Theorien

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Alexander Neveling

Leistet die Lehrerausbildung das, was man sich von ihr verspricht? Können wir aus erziehungswissenschaftlichen Erkenntnissen Lösungshilfen ableiten, damit Anwärter sich zu guten Pädagogen entwickeln? Oder ist allein schon die Tatsache, dies für möglich zu halten, Ausdruck einer Allmachtsphantasie von Lehrerausbildern?
Mit Blick auf die Technologiedebatte der Pädagogik und in Reflexion des Kantschen Subjektbegriffs wird eine Konzeption der Lehrerausbildung entwickelt, die dem Primat des lernenden Subjekts als zentralem Gestaltungsgesichtspunkt folgt. Die hier aufgeworfene Frage nach dem Verhältnis von Theorie und Praxis ist nicht nur in der Lehrerausbildung bedeutsam, sondern in allen Bereichen, in denen es um professionelles pädagogisches Handeln geht.
Aus dem Inhalt: Wirksamkeit der Lehrerausbildung – Wissenschaftstheoretische Grundpositionen – Struktur technologischer Theorien – Grenzen erziehungswissenschaftlicher Rationalität – Forschungsprogramm Subjektive Theorien – Grundlagen einer Lehrerausbildungstechnologie – Konzeptionelle Konsequenzen für die Gestaltung der Lehrerausbildung.