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Discounted Cashflow und Jahresabschlußanalyse

Zur Berücksichtigung externer Rechnungslegungsinformationen in der Unternehmensbewertung

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Andreas Scholze

Das Discounted Cashflow-Konzept (DCF-Konzept) ist mittlerweile aus der modernen Unternehmensbewertung nicht mehr wegzudenken. Will man Unternehmen mit einem DCF-Verfahren bewerten, benötigt man geeignete Informationen über erwartete Cashflows sowie zweckmäßige Kapitalkosten, mit denen diese Cashflows abgezinst werden. In der Praxis ist es üblich, zukünftige Zahlungsströme inklusive der Steuerzahlungen unter Zuhilfenahme von Plan-Bilanzen und Plan-GuV zu schätzen. Während dies im wesentlichen aus praktischen Erwägungen heraus geschieht, läßt die Theorie der Unternehmensbewertung offen, auf welche Weise der Bewerter die erforderlichen Informationen über künftige Cashflows gewinnt. In der Arbeit wird gezeigt, daß die Beschäftigung mit dem Jahresabschluß zu einer Vielzahl von interessanten Erkenntnissen rund um die Anwendung des DCF-Verfahrens führt. Dazu zählen einfach anwendbare Prognosemodelle für Cashflows genauso wie die Abbildung und Berücksichtigung bestimmter Finanzierungspolitiken, deren Anwendung vor dem Hintergrund bestehender empirischer Resultate plausibel erscheint.
Aus dem Inhalt: Grundmodell der Theorie des Discounted Cashflow – Jahresabschlußorientierte Bestimmung von Zahlungsüberschüssen – Steuervorteile und ökonomische Verzinsung des Fremdkapitals – Unternehmensbewertung bei bilanziellen Zielkapitalstrukturen.