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Ratinganalyse durch internationale Ratingagenturen

Empirische Untersuchung für Deutschland, Österreich und die Schweiz

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Christian Wappenschmidt

Ratings internationaler Agenturen haben mittlerweile auch in Kontinentaleuropa große Bedeutung für die Fremdkapitalfinanzierung erlangt. Die Agenturen können mit ihren Bonitätsurteilen Transaktions- und Agency-Kosten mindern, ihrerseits aber auch derartige Kosten verursachen. Ein zentraler Kritikpunkt ist die mangelnde Transparenz ihrer Urteilsfindung. Anleger, Unternehmen und Regulierungsbehörden erwarten eine gewisse Transparenz, um den Informationsgehalt von Ratings einschätzen zu können. Der Autor geht der Frage nach, welche Kriterien die Agenturen zur Ableitung ihrer Ratings heranziehen und welche Einblicke sie in den Urteilsgewinnungsprozess gewähren. Zum einen führt er dazu eine großzahlige Inhaltsanalyse der von S&P und Moody’s für Emittenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verfassten Ratingbegründungen durch. Auf Basis der darin auch angeführten Schlüsselkennzahlen werden ergänzend statistische Ratingreplikationsmodelle entwickelt. Zum anderen unterzieht der Autor die gerateten Unternehmen aus den genannten Ländern einer umfangreichen Befragung, um deren Einschätzungen und Erfahrungen zum Rating zu erheben und an den inhaltsanalytischen Ergebnissen zu spiegeln.
Aus dem Inhalt: Grundlagen, Funktionen und Probleme von Ratings – Ratinganalyse der Ratingagenturen – Empirische Evidenz zu Bestimmungsfaktoren von Ratings – Inhaltsanalyse von Ratingbegründungen für Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – Befragung von gerateten Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.