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Robert Schumann und die große Form

Referate des Bonner Symposions 2006

Series:

Bernd Sponheuer and Wolfram Steinbeck

Dieser Band vereinigt die Texte des Symposions «Robert Schumann und die große Form», das 2006 in Bonn stattfand. Sie beschäftigen sich mit Schumanns Symphonien, seinen chorsymphonischen Werken, dem Klavierkonzert und den Ouvertüren. Daß dem Komponisten des Charakterstücks und des Liedes die Bewältigung auch der «großen Form» gelungen sei, wurde bis in die jüngere Vergangenheit immer wieder in Zweifel gezogen. Diesem aus der Beethoven-Tradition stammenden Vorurteil suchen die Beiträge exemplarisch durch analytische Studien zu begegnen.
Aus dem Inhalt: Bernd Sponheuer: Schumanns Blick auf die Symphonie – Peter Gülke: Über Schumanns Zwickauer Symphonie – Siegried Oechsle: Forminterne Eigenzeiten und narrative Strukturen. Zum Werkkonzept der d-Moll-Symphonie op. 120 von Robert Schumann – Wolfram Steinbeck: Befreiung von der Viersätzigkeit. Die Sinfonietta op. 52 – Hans-Joachim Hinrichsen: Mißglückter Befreiungsschlag oder bewältigte Einfluß-Angst? Schumanns Umgang mit Beethoven in der Zweiten Symphonie C-Dur op. 61 – Martin Geck: Der Weg ins Freie. Die Überwindung der traditionellen Viersätzigkeit in Schumanns Rheinischer Symphonie zugunsten eines neuen, narrativen Symphonietypus – Helmut Loos: Schumann als Erzieher. Chorsymphonische Werke – Ulrich Konrad: Musik und ‘liturgische’ Inszenierung. Robert Schumanns Requiem für Mignon op. 98b – Arnfried Edler: Große Form als thematische Dramaturgie. Überlegungen zum Kopfsatz von Schumanns Klavierkonzert a-Moll op. 54 – Gerd Nauhaus: Schumanns Konzert-Ouvertüren «am Rande der großen Form» – Peter Jost: Schumann und der Orchesterklang – Berthold Hoeckner: Erinnerungslogik und Entwicklungslogik bei Schumann.