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Der Ölpreiseinfluss auf den Euro-Dollar-Kurs unter besonderer Berücksichtigung des Petrodollarkreislaufs

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Dorothee Herring

Die Arbeit wurde mit dem Dr. Andreas Dombret Promotionspreis 2008 der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster ausgezeichnet.
Der Ölpreis und der Wechselkurs zwischen zwei bedeutenden Währungen – wie dem Euro und dem Dollar – stellen Größen dar, die im weltwirtschaftlichen Kontext zweifellos von hoher Bedeutung sind. Die Arbeit gibt eine Antwort auf die Frage, wie diese beiden Größen miteinander verknüpft sind. Dabei wird vor allem auf den Petrodollarkreislauf als zentrales Bindeglied zwischen dem Ölpreis und dem Euro-Dollar-Kurs Bezug genommen. Neben einer deskriptiv-empirischen und einer theoretischen Analyse wird eine ökonometrische Analyse durchgeführt, die auf einem Behavioral Equilibrium Exchange Rate-Ansatz basiert. Kernergebnis der Untersuchung ist, dass der Euro infolge eines Ölpreisanstiegs kurzfristig gegenüber dem Dollar abwertet, sich mittel- bis langfristig jedoch eine ölpreisinduzierte Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar einstellt.
Aus dem Inhalt: Umfassende Untersuchung des Zusammenhangs zwischen dem Ölpreis und dem Wechselkurs zwischen Euro und Dollar – Deskriptiv-empirische Analyse der Hauptakteure auf dem Ölmarkt und der zwischen ihnen bestehenden real- und finanzwirtschaftlichen Verflechtungen – Theoretische Analyse des Ölpreiseinflusses anhand eines partialanalytischen, zahlungsbilanzbasierten Modells – Empirische Analyse im Rahmen eines Behavioral Equilibrium Exchange Rate-Ansatzes unter Anwendung des Johansen-Verfahrens.