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Ombudsinstitutionen in Lateinamerika

Die Kunst des Überzeugens und politische Machtinteressen

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Anja Carolin Gebel

In der Diskussion über Demokratisierungsprozesse spielen Beziehungen und vor allem auch Spannungen zwischen Regierung und Bevölkerung eine zentrale Rolle. In den letzten Jahrzehnten gewann die skandinavische Idee einer von der Legislative bestellten Ombudsinstitution («Ombudsmann») zur Vermittlung zwischen Bürgern und Exekutive an Bedeutung und hat längst alle Kontinente erreicht. Die Studie untersucht, welche Faktoren systematisch über Erfolg oder Misserfolg von Ombudsmännern entscheiden. Dies geschieht auf der regionalen lateinamerikanischen und auf einer länderspezifischen Analyseebene (Panama). Abschließende Politikempfehlungen (u.a. an Geberländer) zeigen Perspektiven zur Erhöhung des Erfolgs von Ombudsinstitutionen auf.
Aus dem Inhalt: Ombudsinstitutionen als Independent Regulatory Agencies – Ombudsinstitutionen in Lateinamerika – Indikatoren und Gründe für den (Miss)Erfolg von Ombudsinstitutionen – Ombudsinstitutionen und NGOs – (Miss)Erfolg des panamenischen Ombudsmanns – Perspektiven zur Steigerung von Effektivität und Unabhängigkeit der Institution Ombudsmann.