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Literaturoper am Ende des 20. Jahrhunderts

Eine interdisziplinäre Studie am Beispiel der Opern von Detlev Glanert

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Swantje Gostomzyk

Die Literaturoper bildet ein zentrales Phänomen der Operngeschichte des 20. Jahrhunderts, das auch im Musiktheater der Gegenwart nicht an Faszination verloren hat. In der Arbeit wird aus der Verbindung literatur- und musikwissenschaftlicher Methoden eine interdisziplinäre Theorie der Literaturoper entwickelt und an den Opern von Detlev Glanert (geboren 1960) erprobt. Im Zentrum dieser ersten wissenschaftlichen Untersuchung von Glanerts Musik steht seine erste abendfüllende Oper Der Spiegel des großen Kaisers (1995), die auf der gleichnamigen Novelle von Arnold Zweig basiert. Daneben werden auch die Opern Drei Wasserspiele, Joseph Süß und Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung analysiert und in den Kontext der Literaturrezeption im Musiktheater des ausgehenden 20. Jahrhunderts eingeordnet.
Aus dem Inhalt: Literaturoper: Oper über Literatur – Produktion: Stadien der Gattungstransformation – Rezeption: Analyse und Interpretation – Detlev Glanert: Der Spiegel des großen Kaisers nach Arnold Zweig – Literaturrezeption in den Opern Detlev Glanerts 1995 bis 2001 – Literaturoper zwischen 1990 und 2000.