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Erhalt von Vielfalt im Pressewesen

Unter besonderer Berücksichtigung des publizistischen Wettbewerbs- Eine rechtswissenschaftliche Analyse unter Berücksichtigung kommunikationswissenschaftlicher und wirtschaftswissenschaftlicher Erkenntnisse

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Daniel Rudolph

Welche Mittel stehen dem Staat zur Verfügung, um die Vielfältigkeit des Pressewesens zu erhalten? Nach der «Zeitungskrise» der letzten Jahre nehmen die Konzentrationstendenzen im Pressebereich wieder zu. Damit stellt sich die Frage, ob es notwendig ist, mithilfe von staatlichen Maßnahmen Vielfalt im Pressewesen zu erhalten und wie diese Maßnahmen gestaltet sein sollten. Der Autor versucht in seiner Arbeit dieser Frage auf den Grund zu gehen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer juristischen Analyse, zusätzlich werden Erkenntnisse aus den Wirtschafts- und Kommunikationswissenschaften berücksichtigt. Es wird untersucht, warum eine Vielfalt der Medien notwendig ist. Ferner wird der Inhalt des Begriffs «Vielfalt» ausgefüllt und den Fragen nachgegangen, wie das Ordnungssystem der Medien Vielfalt produziert und weshalb es zur Beschränkung von Vielfalt kommt. Zudem wird die Verfassungsmäßigkeit eines möglichen publizistischen Ansatzes im Pressebereich überprüft. Abschließend wird eine Vielzahl alter und neuer Vorschläge für Maßnahmen zum Erhalt von Vielfalt auf ihre Verfassungsmäßigkeit und ihre Wirkung hin untersucht.
Aus dem Inhalt: Öffentliche Aufgabe der Medien – Medienwirkung – Vielfalt als Optimierungsnorm – Ursachen von Vielfaltsbeschränkungen und Medienkonzentration – Wettbewerb als Ordnungsstruktur der Massenmedien – Wirtschaftlicher und publizistischer Wettbewerb – Verfassungsmäßigkeit eines publizistischen Ansatzes im Pressebereich – Institutionelle Seite der Pressefreiheit – «Allgemeine Gesetze» i. S. d. Sonderrechtslehre – Pressesubventionen – Erhalt redaktioneller Selbstständigkeit – Innere Pressefreiheit – Transparenz der Pressemärkte – Medienaufsicht.