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Die Mängelgewährleistung beim Unternehmenskauf im Wege des «asset deal» nach der Schuldrechtsreform

Unter besonderer Berücksichtigung von fehlerhaften Jahresabschlussangaben

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Philipp Glagowski

Diese Arbeit behandelt die Auswirkungen der Schuldrechtsreform auf die Mängelgewährleistung beim Unternehmenskauf. Unter der vor dem 31.12.2001 geltenden Rechtslage standen den Parteien eines Unternehmenskaufvertrags keine adäquaten gesetzlichen Regelungen zur Verfügung. Daher vereinbarten die Parteien vertragsautonome Haftungssysteme, die das BGB-Kaufrecht weitgehend verdrängten. Der Autor analysiert die seit dem 01.01.2002 geltenden kaufrechtlichen Vorschriften und plädiert für eine Neubestimmung bei der umstrittenen Frage der Mängelgewährleistung beim Unternehmenskauf. Auf dieser Grundlage wird herausgearbeitet, inwieweit die neue Rechtslage den Bedürfnissen der Parteien eines Unternehmenskaufes nun besser gerecht wird und ob der Gesetzgeber mit der umfassenden Neuregelung des Schuldrechts dem Unternehmenskauf den Weg zurück in das BGB geebnet hat. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Folgen fehlerhafter Jahresabschlussangaben gelegt.
Aus dem Inhalt: Unternehmenskauf im Wege des asset deal – Schuldrechtsreform – Fehlerhafte Angaben im Jahresabschluss – Verhältnis der Haftung wegen vorvertraglicher Aufklärungspflichtverletzung zur kaufrechtlichen Mängelhaftung – Beschaffenheit als zentrales Tatbestandsmerkmal des Kaufrechts nach Inkrafttreten der Schuldrechtsreform.