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Studien zum Verhältnis von Dichtung und Malerei im englischen Neoklassizismus des 18. Jahrhunderts

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Peter Eichner-Dixon

Der «Sister Arts» Topos durchzieht die gesamte englische Kunst- und Literaturtheorie des Neoklassizismus. Eine ähnlich wichtige Rolle spielt er in der Dichtung dieser Zeit. Die Arbeit untersucht die sozio-kulturelle Funktion dieses Topos an ausgewählten Texten von Dryden bis Reynolds. Sie erarbeitet ausserdem eine methodisch fundierte Grundlage für eine Interpretation des Einflusses der Malerei auf die Dichtung und erprobt diese in einer detaillierten Analyse der malerischen Aspekte des Frühwerks Alexander Popes und der «Seasons» von James Thomson. Hierbei werden nicht nur die bisher geleisteten Forschungsansätze erörtert, sondern es wird auch kritisch nach dem Stellenwert einer auf das Verhältnis von Dichtung und Malerei beschränkten Interpretationsweise gefragt.
Aus dem Inhalt: Der «Sister Arts» Topos bei Dryden, J. Richardson, Shaftesbury und Reynolds - Alexander Pope und «The Love of Sister Arts» - Popes Pastoralen und die Pastoralmalerei Claude Lorrains - Thomsons «The Seasons» und die «Sister Arts» - Landschaftsmalerei und die Landschaftsbeschreibung bei Thomson - Thomsons Kunst der Beschreibung.