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Die Epiphanie des Augenblicks

Wahrnehmung und Projektion bei Rainer Maria Rilke und Jens Peter Jacobsen

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Ina Ritter

Die Autorin widmet sich in ihrem Buch den komparatistischen Aspekten im Vergleich Rainer Maria Rilkes Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge und Jens Peter Jacobsens Niels Lyhne. Sie beschäftigt sich sowohl mit der Vorgabe der Neuorientierung des Individuums aus der Romantik – hier Fichte, der im subjektiven Idealismus die Souveränität des Ich über die Welt formuliert hat – als auch mit der existentiellen Isolation des Einzelnen in der Moderne im Hinblick auf Kierkegaard, Mach und Simmel. Des Weiteren wird die Wahrnehmungskrise Brigges in der Großstadt Paris untersucht. Rilkes für seinen Protagonisten entwickelte Denk- und Vorstellungsräume eröffnen dabei Welten der Imagination und der Erinnerung und zugleich der Erosion und der Transformation.
Aus dem Inhalt: Rainer Maria Rilke und Jens Peter Jacobsen: eine vergleichende Analyse der Romane Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge und Niels Lyhne – Exponiertheit des Individuums: philosophisch-literarische Einflüsse – Wahrnehmungsweisen der Moderne: Großstadtwahrnehmung, die Topographie der Seele, imaginäre Räume.