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Compliance in Wertpapierdienstleistungsunternehmen und Emittenten von Finanzinstrumenten

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Julian Harm

In diesem Buch werden die Auswirkungen des Finanzmarktrichtlinie-Umsetzungsgesetzes auf die Compliance von Wertpapierdienstleistungsunternehmen untersucht. Der Fokus liegt hierbei auf der rechtlichen Einordnung des von diesen Unternehmen zu bestellenden Compliance-Beauftragten sowie dessen Verortung innerhalb der aktienrechtlichen Kompetenzordnung. Des Weiteren befasst sich die Arbeit mit der Compliance von Emittenten im Rahmen der Möglichkeit zur Selbstbefreiung von der Ad-hoc-Publizitätspflicht nach § 15 Abs. 3 WpHG. Neben einer Beleuchtung der einzelnen Tatbestandsmerkmale der Norm wird aufgezeigt, dass die Vorschrift das Geschäftsleiterermessen grundsätzlich zu einer Handlungspflicht hin zur Einrichtung einer dauerhaften Compliance-Organisation verdichtet.
Aus dem Inhalt: Compliance-Organisation in Wertpapierdienstleistungsunternehmen – Änderung der Compliance in Wertpapierdienstleistungsunternehmen durch das Finanzmarktrichtlinie-Umsetzungsgesetz (FRUG) – Rechtliche Einordnung des Compliance-Beauftragten und Verortung innerhalb der aktienrechtlichen Kompetenzordnung – Compliance von Emittenten börsennotierter Unternehmen am Beispiel der Selbstbefreiung von der Ad-hoc-Publizitätspflicht nach § 15 Abs. 3 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) – Ableitung einer Pflicht des Vorstands einer Aktiengesellschaft aus § 15 Abs. 3 WpHG zur Einrichtung einer dauerhaften Compliance-Organisation.