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Kindergesundheit in Entwicklungsländern

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Oliver Razum, Jürgen Breckenkamp and Pitt Reitmaier

Der Rückgang der Kindersterblichkeit in Entwicklungsländern blieb in über 40 Jahren der Entwicklungszusammenarbeit hinter den Erwartungen zurück: Immer noch sterben weltweit jedes Jahr zehn Millionen Kinder unter fünf Jahren. Nur mit neuen Interventionskonzepten lässt sich diese Zahl senken. Dazu gehören vor allem Verbesserungen in der Geburtshilfe und der Versorgung von Neugeborenen. Rund die Hälfte der Todesfälle im ersten Lebensjahr konzentriert sich auf die Minuten und Tage nach der Geburt. Die an Mutter und Kind gerichteten Gesundheitsleistungen müssen integriert werden, um von der Schwangerenvorsorge bis ins Wochenbett den Bedürfnissen von Mutter und Kind besser gerecht zu werden. Eine angemessene Organisation und lokale Anpassung von Sozial- und Gesundheitsdiensten ist dafür Voraussetzung.
Aus dem Inhalt: Kindergesundheit: Begrenzte Erfolge und ihre Ursachen – Gesundheitliche Situation und Handlungsstrategien – Organisation von Gesundheitsdiensten und lokale Anpassung – Gesundheitsberichterstattung und Indikatoren – Ansatzpunkte zur Verbesserung der Kindergesundheit (Gesundheitsversorgung, Human Resources, Ländliche Entwicklung, Ernährung, Wirtschaft und Beschäftigung, Umwelt und Infrastruktur) – Kindersterblichkeit: Herausforderung für die angewandte Ethik.