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Das Einheitsgesangbuch GOTTESLOB

Eine theologische Analyse der Lied- und Gesangtexte in ekklesiologischer Perspektive

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Udo Hildenbrand

Wie und in welchem Umfang spiegelt sich die Theologie des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) in den Liedern und Gesängen des im Jahre 1975 erschienenen Einheitsgebet- und -Gesangbuches GOTTESLOB? Von welchen Gedankengängen und Glaubensinhalten werden somit die Gläubigen seit dem letzten Viertel des 20. Jahrhunderts bis in das zweite Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts durch die im GOTTESLOB enthaltenen Lieder und Gesänge geprägt? Diesen Fragen geht der Autor in seiner umfangreichen Studie zur theologischen Analyse der GOTTESLOB-Lied- und Gesangtexte nach. Zugleich gibt er auch Anregungen für die derzeitige Erarbeitung des neuen GOTTESLOB-Gesangbuches, sowie für das Schaffen von Liedtexten, die zur Aufnahme in zusätzlich erstellte Liedbücher religiösen Inhalts gedacht sind. Als theologisches und musikalisches Zeitdokument des gemeindlichen Singens der nachkonziliaren Generationen in weiten Teilen des deutschen Sprachraumes erzielt das Gebet- und Gesangbuch GOTTESLOB mit dem Verkauf von etwa 20 Millionen Exemplaren eine Breitenwirkung, die bislang kein kirchliches Gesangbuch erreichen konnte. Die Beschäftigung mit dem derzeitigen GOTTESLOB wird sich auch noch in den kommenden Jahren lohnen.
Aus dem Inhalt: Gesang- und Instrumentalmusik in den biblischen und frühchristlichen Zeugnissen – Das GOTTESLOB: Konzeption und Rezeption vor dem Hintergrund der Gesangbuchgeschichte – Die Grundbestimmungen der Kirche nach Lumen Gentium – Der Prozess der Ekklesiogenese – Die Bestimmungen der Kirche in biblischen Bildern – Der Weltauftrag der Kirche – Das eschatologische Ziel des pilgernden Gottesvolkes – Die Heilssolidarität der Communio Sanctorum – Die Lebensvollzüge des Heilssakraments Kirche – Die Communio-Ekklesiologie als zentrale Leitidee des Zweiten Vatikanischen Konzils – Das Gottes- und Menschenbild in den Texten – Unzulänglichkeiten im GOTTESLOB, insbesondere theologisch-inhaltlicher Art – Die numerische Präsenz der drei göttlichen Personen, der Engel und Heiligen in den Texten – Die Schriftorientierung der Texte – Die unterschiedlichen Formen der Sprechakte – Das neuere Liedtextgut.