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Das Medienpersönlichkeitsrecht – Schranke der «vierten Gewalt»

Das Allgemeine Persönlichkeitsrecht im Spannungsverhältnis zur Medienfreiheit unter dem Grundgesetz und der Europäischen Menschenrechtskonvention

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Anika Dorthe Luch

Die freie Entfaltung der Persönlichkeit ist in der Informationsgesellschaft vielfältigen Angriffen ausgesetzt. Personendaten sind zu einem Wirtschaftsgut geworden. Es scheint ein menschliches Bedürfnis an gesellschaftlichem Klatsch zu geben. Doch wie weit darf Neugier gehen? Die Antwort gibt das verfassungsrechtliche Spannungsverhältnis des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts zu den Medienfreiheiten. Die Entscheidung des EGMR in Sachen Caroline von Hannover hat die Diskussion um den Persönlichkeitsschutz neu angefacht. Die Arbeit bemüht sich um einen Ausgleich der unterschiedlichen Rechtsprechungsansätze des BGH, BVerfG und EGMR. Unter Besinnung auf die Vorgaben des Grundgesetzes werden Lösungsvorschläge erarbeitet, um dem weiten Feld des Privatssphärenschutzes in der modernen Medienwelt gerecht zu werden.
Aus dem Inhalt: Allgemeines Persönlichkeitsrecht – Einzelausprägungen – Spannungsverhältnis zur Meinungs- und Pressefreiheit – Drittwirkung von Grundrechten – Menschenwürde – Sphärenmodell – Person der Zeitgeschichte – Imagelehre – Bildberichtserstattung – Örtliche Abgeschiedenheit – EMRK und Privatssphärenschutz – EGMR-Urteil zu Caroline von Hannover – Verhältnis des BVerfG zum EGMR – Völkerrechtsfreundlichkeit.