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Diskurse von «Ohnmächtigen»

Identitätskonstitution peruanischer Hausangestellter in Lima im Spannungsfeld ideologischer Strukturen

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Carola Mick

Diese Studie entstand in Perus Hauptstadt Lima. In 31 qualitativen Interviews mit zugewanderten Hausangestellten wird deren prekäre soziale Situation im Sinne der kritischen Diskursanalyse als soziales Problem mit semiotischem Aspekt untersucht. Im Interview zeigt sich aus der bottom-up-Perspektive der Informantinnen, wie sie in Kategorisierungsprozessen ihre Identität und gesellschaftliche Wirklichkeit konstituieren. Bei der Untersuchung wird analytisch zwischen ideologischen Basisstrukturen und zur Identitätskonstitution eingenommenen individuellen Diskursstrategien unterschieden. Dabei steht im handlungssoziologischen Sinn die gesellschaftspolitische Dimension des sozialen Einflusspotentials, d. h. die ‘Macht’ der Diskurse der interviewten Hausangestellten im Vordergrund.
Aus dem Inhalt: Peruanische Hausangestellte im Fokus der kritischen Diskursanalyse – Identitätskonstitution in konversationellen Kategorisierungsprozessen – Ideologische Grundstrukturen und individuelle diskursive Handlungsmöglichkeiten – Diskursstrategie als soziale Praxis – Ohn-/Macht als bottom-up-Phänomen: Die Ohn-/Macht der Hausangestellten.