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Deliktische Schadensersatzansprüche von mittelbar geschädigten Personen im Falle einer tödlichen Verletzung im deutschen und amerikanischen Recht

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Falk Müller

Die Tötung eines Menschen führt im Bereich des zivilrechtlichen Schadensersatzes zu speziellen Rechtsproblemen. Es ist in diesem Falle nicht mehr möglich, den unmittelbar Verletzten zu entschädigen. Vielmehr besteht ein Schadensersatzbedarf bei den mittelbar geschädigten Angehörigen. Der Autor vergleicht diesbezüglich die Schadensersatzregelungen in den USA und Deutschland, führt hierbei ausführlich in das amerikanische Schadensersatzrecht ein und beleuchtet dabei speziell die Regelungen im Bereich der Wrongful Death Action einschließlich der Punitive Damages. Anschließend wird die Rechtslage in Deutschland ausführlich dargestellt und anhand des Rechtsvergleichs die Möglichkeit der Einführung eines Angehörigenschmerzensgeldes durch die Rechtsprechung erörtert.
Aus dem Inhalt: Einführung in das Recht zum Schadensersatz bei widerrechtlichen Tötungen – Vergleich des amerikanischen Rechts der Wrongful Death Action und des deutschen Deliktsrechts – Plädoyer für das Angehörigenschmerzensgeld.