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Die Worttrennung am Zeilenende in altenglischen Handschriften

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Claus-Dieter Wetzel

Gegenstand der Arbeit ist die Worttrennung am Zeilenende in altenglischen Handschriften. Zur Beschreibung der Praxis und zur Aufhellung der sprachlichen Hintergründe des Trennverhaltens angelsächsischer Schreiber wurden 168 Handschriften durchgesehen und dabei rund 125.000 Belege ausgehoben. Die Ergebnisse der Untersuchung können mithin als repräsentativ für die gesamte altenglische Überlieferung gelten. Die Worttrennungen werden jeweils nach graphischen Kriterien geordnet und in einem gesonderten Arbeitsgang auf ihre etwaige sprachliche Motivation hin untersucht. Hierbei zeigt sich, dass in der Regel ein systemhaftes, sprachlich begründetes Vorgehen der Schreiber zu erkennen ist. Die Trennung erfolgt im wesentlichen nach morphologischen oder phonetischen Prinzipien.