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Whole Business Securitisation als Refinanzierungsmethode und Exit-Alternative

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Bernhard Lippsmeier

Whole Business Securitisation (WBS) ist ein aus dem angelsächsischen Rechtsraum entstammendes Finanzierungskonzept, bei dem die gesamten oder zumindest die signifikanten Zahlungsströme eines Unternehmens in Wertpapiere umgewandelt und am Kapitalmarkt platziert werden. Es erlaubt eine im Vergleich zu herkömmlichen Finanzierungsmaßnahmen höhere Fremdkapitalaufnahme mit gleichzeitig niedrigeren Kapitalkosten. Für Private Equity Fonds bietet es eine Alternative, die ursprüngliche Akquisitionsfinanzierung zu refinanzieren und vorzeitig eine fremdkapitalgestützte Dividende auszuschütten (Teil-Exit). Mittels einer Kombination aus rechtlichen und ökonomischen Überlegungen erfolgt eine umfassende Analyse, ob eine Arbitrage dieser Methode nach Deutschland gelingen kann. Außerdem wird WBS ausgewählten Refinanzierungsmaßnahmen wie etwa High Yield Bonds oder Second Lien Financing gegenübergestellt. Ein Vergleich von WBS zu den traditionellen Exit-Kanälen IPO, Trade Sale und Secondary Buy-Out runden die Arbeit ab.
Aus dem Inhalt: Grundlagen für WBS-Transaktionen – Angelsächsische Strukturelemente Floating Charge und Administrative Receiver – Rechtsordnungsübergreifende Elemente, insbesondere Covenants – Rolle der Ratingagenturen – WBS in Deutschland: Besicherung, gesellschaftsrechtliche, insolvenzrechtliche und bilanzielle Aspekte – Alternative Strukturen – Abgrenzung zu anderen Instrumenten zur Refinanzierung der ursprünglichen Akquisitionsfinanzierung, insbesondere zu High Yield Bonds – WBS als Exit-Alternative.