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Sprachrisiko im Zeitalter des Ethnomarketings

US-amerikanische Erfahrungen und europäische Rechtsentwicklung

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Hans-Christian Frick

Mit der stetigen Zuwanderung nach Deutschland und in die Europäische Union geht eine wachsende Bedeutung von Sprachbarrieren zwischen Vertragspartnern einher. Insbesondere im Verhältnis zwischen Unternehmer und Verbraucher besteht ein praktisches Bedürfnis, das sogenannte Sprachrisiko mittels rechtlicher Regeln zu verteilen. Um insoweit eine sachgerechte Lösung zu finden, bedient sich der Autor nicht nur der geltenden deutschen Rechtslage und derjenigen auf europäischer Ebene, sondern auch der jahrzehntelangen Erfahrungen in den USA, wo die Präsenz von Millionen Migranten aus Lateinamerika das sogenannte Ethnomarketing zu einem Massenphänomen werden ließ. Auch in Deutschland ist im neuen Jahrtausend ein Siegeszug fremdsprachiger Werbung und Vertragsanbahnung zu beobachten. Dies hat der Autor zum Anlass genommen, eine umfassende Regelung zu entwerfen, welche die Interessen beider Seiten in einen schonenden Ausgleich zu bringen sucht.
Aus dem Inhalt: Sprachrisiko im autonomen deutschen Recht (Rechtsgeschäftslehre - AGB-Recht) – Sprachrisiko unter dem Einfluss des gemeinschaftsrechtlichen Verbraucherschutzes (Grundlagen - Ethnomarketing - E-Commerce - Europäische Vorschriften) – Sprachrisiko in den USA (Common Law - Geschriebenes Recht) – Sprachrisiko de lege ferenda in Deutschland und der EU.