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Wittenberg – Sprache und Kultur in der Reformationszeit

Kleine Schriften

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Rudolf Große

Wittenberg erhält im 16. Jahrhundert durch die Reformation, die Universität und als Sitz des Kurfürsten große Bedeutung für die Entwicklung der deutschen Schriftsprache. Luther selbst hat darauf hingewiesen mit seinem bekannten Ausspruch, er rede nach der Sechsischen cantzley...alle reichstette, fürsten höfe schreiben nach der Sechsischen cantzeleien vnser churfürsten. Die Schreibtätigkeit der Wittenberger Kanzleien, der Universität und vieler Privatleute hat der Autor eingehend nach ungedrucktem Archivmaterial untersucht und die Variationsmöglichkeiten bei den Graphemen nach landeseigenen und außerlandschaftlichen sowie nach traditionellen Schreibungen vergleichend analysiert.
Aus dem Inhalt: Wittenberger Kanzleien – Druckereien – Privatschreiben in der Reformationszeit – Varianten im Graphemgebrauch – Vergleich mittel- und oberdeutscher Tendenzen der Schreibenden in unterschiedlichen Positionen – Einfluss der Drucker und Setzer – Einordnung Martin Luthers, auch nach seinen Briefen.