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Die Erzählung von der ehernen Schlange (Num 21, 4-9) in der Auslegung der frühen jüdischen Literatur

Eine traditionsgeschichtliche Studie

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Hans Maneschg

Die Erzählung von der ehernen Schlange (Num 21, 4-9) ist in verschiedenen jüdischen Schriften Palästinas und der Diaspora Gegenstand der Auslegung gewesen. Auf dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit der heidnischen Umwelt ist die zutagetretende Tendenz zu verstehen, dem Schlangenbild jegliche Heilkraft abzusprechen. Die frühen gesetzesorientierten Ausleger knüpften an diese Erzählung Erwägungen über Gottes Macht über Leben und Tod und des Menschen Bindung an Gott im Gehorsam gegen das Gesetz. Der vierte Evangelist erblickt in der Aufrichtung dieses Zeichens einen Hinweis auf die Erhöhung Christi am Kreuz.
Aus dem Inhalt: Deutung eines religiösen Bildes im Zusammenhang mit Wüstentraditionen in Num 21, 4-9 - Auslegung der Erzählung im Buch der Weisheit, in rabbinischen Schriften und in den aramäischen Bibelübersetzungen - Die christliche Auslegung.