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Die Konzeption des Massenverhaltens im englischen Roman des 19. Jahrhunderts

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Wolfgang Guthardt

Psychologisch versierte Massendarstellungen, im englischen Roman insbesondere zwischen 1790 und 1860, aber auch später noch zu finden, sind bei aller Einmaligkeit ihrer jeweiligen Ausprägungen weniger in biographischer oder historischer als vielmehr in typologischer Perspektive greifbar. Dominant erscheint der ambivalente Konsensus aller Autoren, die Masse sei ein potentiell oder unmittelbar destruktiver Machtfaktor, der aufgrund abnormer Emotionalität momentan gewaltige Stärke veräussert, langfristig aber ineffektiv bleibt.