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Das Bild des Anderen in der rumäniendeutschen Kinder- und Jugendliteratur

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Kinga Boitor

Die Autorin untersucht unter Anwendung von Methoden der komparatistischen Imagologie Ursachen und Ausformungen literarisch fixierter Fremd- und Eigenbilder in der rumäniendeutschen Kinder- und Jugendliteratur des 20. Jahrhunderts. Unter dem Bild des Anderen versteht die Verfasserin die individuell und historisch wechselnde Sicht auf die jeweils anderen Nationalitäten in einer multiethnischen, konfliktträchtigen, aber auch begegnungsreichen Gesellschaft. Neben der kritischen Analyse mehrerer literaturhistorischer Fallbeispiele werden in Interviews mit Gegenwartsautoren Entstehungs- und Wirkungsmechanismen stereotyper oder Klischees überwindender Vorstellungen erkundet. Es wird der Frage nachgegangen, inwieweit die in den deutschen Kinder- und Jugendbüchern in Rumänien anzutreffenden Bilder vom Anderen zu vertieftem interkulturellen Verstehen beitragen und tragfähige Brücken zwischen den verschiedenen Kulturen in Rumänien bauen können.
Aus dem Inhalt: Historische Skizze deutscher Kinder- und Jugendliteratur in Rumänien – Das Bild des Anderen: Literaturkritische Beiträge zur komparatistischen Imagologie – Rumänische Mehrheitsbevölkerung und die Historizität ihrer Beziehungen zu den nationalen Minderheiten – Minderheit im Spiegel der Minderheit – Das stereotype und mobile Bild des Anderen in der rumäniendeutschen Kinder- und Jugendliteratur.