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«Und ein Buch soll ja sein wie ein Kreuzworträtsel»

Intertextuelle Spurensuche in Thomas Bernhards «Auslöschung»: Joris-Karl Huysmans, André Gide, Jean-Paul Sartre

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Andrea Eder

In seinem Werk präsentiert sich Thomas Bernhard als Kenner der Weltliteratur, der mit Autorennamen der unterschiedlichen Nationalliteraturen geradezu um sich wirft. Ein Blick auf die französische Literaturlandschaft zeigt jedoch, dass Bernhard Autoren, die nachweislich Einfluss auf ihn ausgeübt haben, in keinem seiner Werke erwähnt. Die Arbeit geht diesem Umstand nach und widmet sich der intertextuellen Spurensuche in Thomas Bernhards Auslöschung. Dabei werden drei Autoren und ihre Werke berücksichtigt: Joris-Karl Huysmans ( A Rebours), André Gide ( Paludes) und Jean-Paul Sartre ( La Nausée). In einer komparatistischen Intertextualitätsanalyse werden thematische Referenzen untersucht und analysiert, wie die Auslöschung auf die Inhalte der Prätexte zurückgreift.
Aus dem Inhalt: Intertextualität – Theorie: Begriffsgeschichte – Analysemodelle – Markierung von Intertextualität – Forschungsstand – Thomas Bernhard und Intertextualität – Literaturhistorische Einordnung: Dekadenz – Analyse der Texte von Joris-Karl Huysmans, André Gide, Jean-Paul Sartre hinsichtlich Bernhards Auslöschung.