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Vereins- und Verbandsstrafen am Beispiel des Fußballsports

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Jan F. Orth

Der Autor befasst sich in seiner Arbeit mit Rechtmäßigkeitsanforderungen an im Fußballbetrieb durch Vereine und Verbände ausgesprochene Sanktionen, wobei er nach Unterwerfungsart (z. B. mittelbare Mitglieder, Arbeitnehmer, Lizenzierte) unterschiedliche Eingriffsgrundlagen und Befugnisse aufzeichnet. Nach der Darstellung von Organisationsstrukturen und grundlegenden Straferfordernissen, bei denen anerkannte Verfahrensgrundsätze und Grundrechte in den Sport übertragen werden, bespricht der Verfasser erst die Vereins-, dann die Verbandsstrafen. Dabei geht er insbesondere auf vereins- und arbeitsrechtliche Ermächtigungen, die Wirksamkeit dynamischer Verweisungen in Satzungen, Gefährdungshaftung für Fans, Stadionverbot, Regelanerkennungsvertrag, «ne bis in idem» im Verbandsverbund, Art. 12 GG für Amateure und abschließend auf Rechtsschutz ein.
Aus dem Inhalt: Vereins- und Verbandsstrafen – Strukturdarstellung des organisierten internationalen und deutschen Fußballsports (FIFA, UEFA, DFB, FVM) – Dynamische Verweisungen – Stadionverbot – Unterwerfung durch Eintrittskarten-AGB – Rechtsschutz – Grundsätzliche Rechtmäßigkeitsanforderungen an Vereins- und Verbandsstrafen – Grundrechte – «Ne bis in idem» im Verbandsverbund – Gefährdungshaftung für Fans – Automatische Sperre nach Feldverweis – Berufsfreiheit für Amateurspieler – Unschuldsvermutung – Subsidiarität – Regelanerkennung.