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Die Komplexitätshypothese der Karriereforschung

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Guido Strunk

Eine Behauptung zieht sich wie ein roter Faden durch die Karriereforschung: Karrieren werden immer komplexer. Einige Forscher betrauern bereits den Tod der Karriere. Die in diesem Buch dargestellten Analysen zeigen aber, dass die Zahl der Arbeitsplatzwechsel in den letzten 30 Jahren gar nicht zugenommen hat. Gibt es die viel beschworene Komplexität in neuen Karrieren gar nicht? Dass Karrieren in den letzten 30 Jahren tatsächlich komplexer geworden sind, wird erst sichtbar, wenn man genauer hinschaut. Erst mit den Methoden der Chaosforschung lässt sich zeigen, was bisher nur vermutet wurde. Karrieren werden zunehmend weniger planbar. Auch wenn die Zahl der Arbeitsplatzwechsel sich nicht wesentlich erhöht hat, sind die Unterbrechungen in der Karriere heute weniger vorhersehbar als früher.
Aus dem Inhalt: Der Karrierebegriff als Ordnungsbegriff – Neue Karrieren – Komplexitätshypothese der Karriereforschung – Was ist Komplexität? – Theorien Nichtlinearer Dynamischer Systeme – Methoden der Chaosforschung – Empirische Überprüfung der Komplexitätshypothese.