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Das Bild der afrikanischen Frau in der deutschen und der französischen Kolonialliteratur und sein Gegenentwurf in der frankophonen afrikanischen Literatur der Kolonialzeit

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Daniella Kpoda

Als schwarze Eva, gefährliche Schlange, stumme Dienerin oder einflussreiche Frau erscheint die afrikanische Frau in literarischen Produktionen, die die Herausbildung von Rassenidentitäten thematisieren. Um 1900 blühte die Kolonialliteratur in Europa. Sie gestattete den afrikanischen weiblichen Figuren nicht viel Spielraum. Fast ein halbes Jahrzehnt später rückte die frankophone Literatur die beschriebene Afrikanerin in ein neues Licht. Neben dem Vergleich der Darstellung der Afrikanerin von deutschen, französischen und afrikanischen Autoren spielen die Romane von afrikanischen Schriftstellerinnen eine besondere Rolle, denn sie ermöglichen einen differenzierten Blick auf das Frauenbild und den Prozess der Identitätsbildung.
Aus dem Inhalt: Soziale Einbindung der Figuren – Darstellungsparadigmen – Sprechverhalten und Figurenkonstruktion – Sprechhandlungen und sozio-kulturelle Verortung – Geistig-kulturelle Darstellungsparadigmen – Paradigmen der Figurenkonstruktion bei afrikanischen Schriftstellerinnen.