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Studien zur zeitgenössischen Musik für Flöte solo in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Analytische Betrachtungen zu formalen, außermusikalischen, nationalen sowie klangästhetischen Aspekten in der Musik für Flöte solo von 1950 bis 2006

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Susanne Farwick

Der Fülle an Kompositionen, die seit 1950 für Flöte solo entstanden, stehen lediglich wenige Einzelanalysen und kurze Zusammenfassungen gegenüber. Das Ziel der Autorin ist es daher, einen Überblick über die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts komponierten Werke sowie über ihre kompositorischen, stilistischen und spieltechnischen Merkmale zu geben. Anhand exemplarischer Analysen wird dabei das Augenmerk auf verschiedene Tendenzen gelenkt, die sich von 1950 bis 2006 im Repertoire abzeichnen. Hervorzuheben ist besonders die zunehmende Veränderung der Klangästhetik. Sich vom Ideal des geräuschfreien, klaren Flötentons lösend, erkunden Komponisten zusehends die spieltechnischen und klanglichen Möglichkeiten der Flöte. Hinzu kommt vielfach das Austesten der physiologischen und psychischen Grenzen des Interpreten. Die Ausdrucksvielfalt der solistischen Flötenmusik wird zudem durch den Einsatz elektroakustischer Mittel in großem Maße bereichert. Zur Auskunft und Orientierung bezüglich des untersuchten Flötenrepertoires dient das im Buch enthaltene Werk- und Personenverzeichnis.
Aus dem Inhalt: Tendenzen in der Neuen Musik nach 1945 – Zur Geschichte der Musik für Flöte solo – Moderne Spieltechniken – Tendenzen in der Sololiteratur für die Flöte nach 1950: formale Aspekte; außermusikalische Bezüge; nationale und außereuropäische Einflüsse; neue Klangästhetik; Flöte und Elektronik – Werkverzeichnis – Verzeichnis der Notenbeispiele – Personenverzeichnis.