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Die Differenzbesteuerung im Umsatzsteuergesetz

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Andre Dennisen

Mit der Differenzbesteuerung (§ 25a UStG) wurde eine Sonderregelung in das Umsatzsteuergesetz eingeführt, die abweichend von den Regelvorschriften eine privilegierende Besteuerung für bestimmte Umsätze sogenannter Wiederverkäufer vorsieht. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der steuersystematischen Rechtfertigung und dem Anwendungsbereich der Differenzbesteuerung. Insoweit werden praxisrelevante Probleme und Unklarheiten aufgezeigt und einer Lösung zugeführt. An den relevanten Stellen wird der Anwendungsbereich der Differenzbesteuerung durch Auslegung der nationalen Vorschrift im Lichte der europäischen Vorgaben definiert. Dort, wo der Anwendungsbereich der Differenzbesteuerung endet, aber eine ähnliche Interessenlage besteht, wird schließlich noch auf alternative Gestaltungsmöglichkeiten zur Erreichung systemkonformer Ergebnisse eingegangen.
Aus dem Inhalt: Steuersystematische Rechtfertigung der Differenzbesteuerung – Subjektiver Anwendungsbereich/Umsatzbezogener Anwendungsbereich – Alternative Gestaltungsmöglichkeiten abseits des Anwendungsbereichs – Analoge Anwendung der Differenzbesteuerung auf sonstige Leistungen.