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Religion als philosophisches Problem

Studien zur Grundlegung der Frage nach der Wahrheit der Religion im religionsphilosophischen Denken von Heinrich Scholz

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Mathias Fallenstein

Die Religionsphilosophie von Heinrich Scholz (1921/22; Neudruck 1974) gilt als eines der eigentümlichsten und merkwürdigsten Bücher, die im Gebiete der philosophischen Erhellung der theologischen Aufgabe geschrieben wurde. Die vorliegenden Studien zeigen, wie die Religionsphilosophie im Sinne Scholzens sich als wissenschaftliche Disziplin eigenständig begründet und von theologischer Apologetik ebenso unterscheidet wie von den allgemeinen Religionswissenschaften. Sie fragen nach dem Ursprung des religionsphilosophischen Denkens im philosophischen Selbstbewusstsein, um von hier aus den Zusammenhang zu entfalten, der es Scholz ermöglicht, Religion als ein genuin philosophisches Problem wahrzunehmen, indem er die Philosophie vor die Frage nach der Wahrheit der Religion stellt.
Aus dem Inhalt: U.a. Der Ursprung des religionsphilosophischen Denkens im Widerstreit von Glauben und Wissen - Scholzens religionsphilosophische Auseinandersetzung mit der Theologie Schleiermachers - Religiöses Bekenntnis und philosophische Wahrheitsfrage - Die Wahrheitsfähigkeit der Religion.