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Untersuchungen zu ausgewählten Aspekten des Konsonantismus bei österreichischen Nachrichtensprechern

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Daniel Klaaß

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Fragen einer Standardaussprache in Österreich. Ausgehend von einer Darstellung zur Plurizentrizitätstheorie wird zunächst ein ausgewählter Überblick über den Forschungsstand zum österreichischen Deutsch gegeben. Es erfolgt u. a. eine Zusammenstellung empirisch bestätigter und unbestätigter Aussagen zur Realisierung von /r, z, b, p, d, t/ in der österreichischen Standardaussprache. Im sich anschließenden empirischen Teil wird die Aussprache österreichischer Nachrichtensprecher hinsichtlich /r, z, b, p, d, t/ in ausgewähltem Lautkontext ohren-/instrumentalphonetisch ermittelt. Die Ergebnisse werden mit bestehenden Auffassungen zur Realisierung dieser Phoneme in Österreich verglichen, bei den /r/-Realisierungen auch mit der Aussprache in Deutschland. Bisherige Auffassungen werden dabei teilweise widerlegt. Gegenstand dieser Arbeit sind auch Probleme des computergestützten Abhörens und der Transkription von Texten gesprochener Sprache, wie sie bei den meisten methodisch ähnlichen Untersuchungen auftreten. Gewonnene Erfahrungen werden dargestellt und Lösungsvorschläge angeboten.
Aus dem Inhalt: Plurizentrizität der deutschen Sprache – Auffassungen zur Stellung und Beschaffenheit der deutschen Sprache in Österreich – Merkmale der österreichischen Standardaussprache – Probleme des Abhörens und der orthographischen sowie phonetischen Transkription – Untersuchung der Realisierung von /r, z, b, p, d, t/ bei österreichischen Nachrichtensprechern – Vergleich der Ergebnisse bezüglich Österreich und Deutschland.