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Bankgeschäfte von Ehegatten

Vertragsstatut und internationales Familienrecht

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Stephan Schmitt

Die Arbeit geht der Frage nach, auf welche Weise Spannungen zwischen Familienrecht und allgemeinem Schuldrecht bei Bankgeschäften von Ehegatten erfasst werden können. Auf dieser Basis wird in kollisionsrechtlicher Hinsicht das Verhältnis zwischen den jeweiligen Statuten – Vertragsstatut und Familienstatut – näher bestimmt. Nach einer Darstellung von Rechtsproblemen bei Bankgeschäften von Ehegatten im deutschen Recht arbeitet der Verfasser typische kollisionsrechtliche Spannungslagen auf, wie sie etwa durch die im deutschen Recht nicht vorgesehenen Interzessionsbeschränkungen hervorgerufen werden können. Es zeigt sich, in welchen Fallkonstellationen die familienrechtliche Sonderordnung des ehelichen Vermögens das Vertragsstatut überlagern und beeinflussen kann.
Aus dem Inhalt: Bankgeschäfte von Ehegatten im deutschen Recht – Schuldrechtliche Ausgleichsansprüche bei der Ehetrennung – Ehegattenbürgschaft – Eingetragene Lebenspartnerschaft – Anknüpfung von Bankgeschäften – Spannungen zwischen dem Schuldvertragsstatut und dem
internationalen Familienrecht – Interzessionsbeschränkungen.