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Die Verpfändung von GmbH-Geschäftsanteilen

Unter Berücksichtigung des Regierungsentwurfs eines Gesetzes zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) vom 23. Mai 2007

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Axel Schlieter

Die Verpfändung von GmbH-Geschäftsanteilen ist in der Praxis ein wichtiges Finanzierungsinstrument. Die vertragliche Ausgestaltung der Anteilsverpfändung bereitete nicht zuletzt vor dem Hintergrund Schwierigkeiten, dass bereits der gesetzliche Umfang des Pfandrechts sowie die Rechtsstellung der Beteiligten bislang nicht eindeutig rechtsdogmatisch abgesteckt waren. Gegenstand der Arbeit ist es daher, einheitliche, an den einschlägigen Rechtsmaterien ausgerichtete Richtlinien zur Bewertung der Geschäftsanteilsverpfändung herauszustellen. Die Eckpfeiler der Studie bilden einerseits die Untersuchungen zum Umfang des Anteilspfandrechts und möglicher Sonderformen sowie die rechtliche Stellung der Beteiligten; andererseits die hieran anknüpfenden vertraglichen Regelungsmöglichkeiten und das Risiko weitreichender Vertragsgestaltungen. Die Untersuchung der Verwertung des Anteilspfandrechts hat maßgeblich die bislang vernachlässigte Fragestellung zum Gegenstand, welche Einflussmöglichkeiten sich den Mitgesellschaftern bei einer drohenden Verwertung des Geschäftsanteils bieten. Der Verfasser legt der Arbeit den Regierungsentwurf des MoMiG vom 23. Mai 2007 zu Grunde.
Aus dem Inhalt: Voraussetzungen der GmbH-Anteilsverpfändung – Umfang des Anteilspfandrechts und seine Sonderformen – Rechtliche Stellung der Beteiligten – Vertragliche Regelungsmöglichkeiten und Ausgestaltungen – Stimmrechtsvereinbarungen und Financial Covenants – Risiko der Nachrangigkeit des Pfandgläubigers in der Insolvenz durch weitreichende Einflussrechte – Grenze zwischen typischem und atypischem Pfandgläubiger – Verwertung des Anteilspfandrechts – Einflussmöglichkeiten der Gesellschafter auf die Verwertung.