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Das niedersächsische Modell gegen Schulschwänzen: Von der Idee zur Umsetzung

Evaluation eines kriminalpräventiven Modells im Spannungsfeld interinstitutioneller Kooperation zwischen Schule, sozialem Dienst und Polizei

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Daniela Trunk

Diese kriminologische Arbeit widmet sich der Evaluation des Implementationsprozesses eines kriminalpräventiven Modells in Niedersachsen: «ProgeSs». Im interinstitutionellen Spannungsfeld zwischen Schulen, sozialen Diensten und der Polizei erfolgte in den Jahren 2003 und 2004 in vier niedersächsischen Modellstandorten die Erprobung von «ProgeSs», welches die Reduzierung von Schulschwänzen und damit einhergehend langfristig die Senkung der Kriminalitätsbelastung der Jugendlichen zum Ziel hatte. Die Prozessevaluation erfolgte über einen Mehrmethodenansatz, der u.a. quantitative Befragungen von Lehrern und Schülern sowie qualitative Interviews mit Vertretern aus Schulen, sozialen Diensten, Kommunen und der Polizei umfasst.
Aus dem Inhalt: Rechtliche Aspekte interinstitutioneller Kooperation zwischen Schulen, sozialen Diensten und Polizei – Forschungsstand zu kooperativen Präventionsprojekten – Luhmanns Systemtheorie – Sekundärdatenanalyse – Quantitative Befragung von Lehrern – Qualitative Expertenbefragung – Prozessevaluation – Jugenddelinquenz.