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Morphologische und syntaktische Variablen im amerikanischen «early» «Black English»

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Wolfgang Viereck

Die Arbeit will durch eine linguistische Analyse und Interpretation der Slave Narratives des Federal Writers' Project die Diskussion um die Diachronie des Black English auf eine breitere empirische Basis stellen. Die Ausprägung von 20 linguistischen Variablen, die u.a. Verbflexion und -syntax, Nominal-, Adjektiv- und Pronominalmorphologie, Negation und Fragebildung umfassen, in einem aus Interviews mit 104 Informanten aus neun Bundesstaaten bestehenden Untersuchungskorpus wird beschrieben und mit den Formen und Strukturen verwandter Sprachsysteme verglichen sowie auf die Existenz regional oder sozial bedingter Variation hin untersucht. Die Ergebnisse werden im Hinblick auf ihre Aussage zur Wahrscheinlichkeit einer kreolischen Vorstufe des Black English interpretiert.
Aus dem Inhalt: Soziale und linguistische Gesichtspunkte der Diskussion um das Black English - Die Slave Narratives als Korpus - Die linguistische Struktur des Early Black English - Regionale und soziale Variation - Zur Diachronie des Black English.