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Reform des Eigenkapitalersatzrechts im System der Gesellschafterhaftung

Unter Berücksichtigung der Änderungen durch das MoMiG

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Michael Schaumann

Das Eigenkapitalersatzrecht steht vor dem Umbruch. Im Juni 2008 hat der Bundestag mit dem MoMiG eine umfassende Reform des GmbH-Rechts beschlossen, die am 1. November 2008 in Kraft getreten ist. Ein Kernpunkt des Gesetzes ist die Neuregelung des Eigenkapitalersatzrechts. Diese Arbeit untersucht den Wandel dieses Rechtsinstituts. Ausgangspunkt sind das Recht vor der Reform und eine Darstellung des Deregulierungsdrucks durch Scheinauslandsgesellschaften und Basel II. Besonders bedürfen die Regelungen aber einer neuen Legitimation, da die Anknüpfung an die Kapitalerhaltung überholt ist. Grundlage für einen Normzweck kann ein angemessener Risikoausgleich sein. Voraussetzung ist allerdings, dass die neuen Regelungen mit diesem Ansatz vereinbar sind.
Aus dem Inhalt: Kritische Darstellung des heutigen Systems der Gesellschafterhaftung – Deregulierungsdruck auf das Eigenkapitalersatzrecht – Risikoausgleich als Ansatz für einen Normzweck – Reform des Eigenkapitalersatzrechts – Bewertung der Änderungen durch das MoMiG.