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Stationäre Altenpflege

Vorschlag für eine konsequente Wettbewerbslösung mit Würdigung deutscher Regelungen

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Stephanie Schüller

Stationäre Altenpflege wird in entwickelten Volkswirtschaften wie Deutschland zukünftig noch bedeutsamer angesichts der Verschiebung der Alters- und der sich ändernden Familienstruktur. Derzeit ermöglicht eine obligatorische Pflegeversicherung, dass Leistungen empfangen werden, die durch Standards der finanziellen Träger weitgehend vorgegeben sind. Dabei sollte mit Inkrafttreten des Pflegeversicherungsgesetzes in Deutschland mehr Markt und Wettbewerb im Pflegesektor verwirklicht werden, sodass sich stärker differenzierte und effiziente Angebote in Pflegequalität und -preis zum Vorteil der pflegebedürftigen alten Menschen nachhaltig entwickeln. Hier setzt die Studie an. Ziel ist es, auf dem Markt für stationäre altenpflegerische Dienstleistungen zunächst die Wirkung von ineffizienten institutionellen Rahmenbedingungen sowie mögliche Ursachen für Wettbewerbsstörungen oder sogar für ein Wettbewerbsversagen zu untersuchen. Darauf aufbauend werden notwendige Reformen aufgezeigt und ein angemessener Ordnungsrahmen abgeleitet, damit sich ein funktionsfähiger Wettbewerb zum Vorteil der zu versorgenden Menschen auf dem Markt für stationäre Altenpflege entfalten kann.
Aus dem Inhalt: Abgrenzung des Wirtschaftsbereichs Stationäre Altenpflege – Reformbedarf des deutschen Altenpflegeheimmarktes – Grenzen einer wettbewerblichen Steuerung der pflegerischen Versorgung – Informationsbedarf auf dem Markt für Stationäre Altenpflege – Verschiedene Formen von Marktzutrittsschranken – Korrekturbedürftige Vermögens- und Einkommensverteilung – Schlussfolgerungen für ein Gesamtkonzept zum Abbau der Wettbewerbsverzerrungen.