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Strukturen des Vokabulars in den Maigret-Romanen Georges Simenons

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Hans-Ludwig Krechel

«En ce qui me concerne, certains critiques ont souligné la pauvreté de mon vocabulaire. Ils ignorent que c'est voulu. (...) je n'ai jamais écrit pour un public déterminé mais pour un public aussi large que possible, non seulement en France mais aussi bien au Japon, aux Etats-Unis, y compris les tribus russes et orientales qui vivent encore dans les tentes faites de peaux de chameaux.» (Georges Simenon, 6.1.1978) Georges Simenon ist durch seine Maigret-Romane weltberühmt geworden. Dieser Erfolg beruht nicht zuletzt auf seinem Bemühen um eine leichtverständliche, «leserorientierte» Sprache. Ziel der vorliegenden Studie ist es, in Anlehnung an Methoden der Lexikologie, Semantik und Stilistik die Strukturen des Vokabulars in den Maigret-Romanen zu untersuchen. Im einzelnen erfolgt eine Einteilung des Vokabulars in Sachgruppen und Gebräuchlichkeitsstufen, die die Ausgangsbasis für statistische Analysen bildet. Ferner werden Schlüsselbegriffe und deren Felder ermittelt sowie Denotationen, Konnotationen und Distributionen der lexikalischen Einheiten am Beispiel ausgewählter Textstellen aus zehn Maigret-Romanen beschrieben.
Aus dem Inhalt: Untersuchungen zu den verschiedenen Bereichen des Wortschatzes (Raum, Zeit, biologische und physische Gegebenheiten, Sinneswelt, rationale und emotionale Lebensäusserungen, Welt der Technik, soziale Gegebenheiten) - Schlüsselbegriffe und ihre Beziehungen (Tiefenstrukturen) - Oberflächenstrukturen - Tabellen, Schaubilder - Briefe Simenons an den Autor.